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Mein kleines Sex Lexikon

Definition von Sex
Engere Definitionen bestehen darauf, dass mit Sex der Geschlechtsverkehr (siehe dazu auch Vaginalverkehr, Beischlaf, Koitus, Begattung) gemeint ist, jedoch fallen hierunter heutzutage auch andere Praktiken wie:
* Analverkehr
* Oralverkehr (siehe hierzu Fellatio, Cunnilingus)
* Petting (Sexualpraktik)
* Andere Praktiken

Sind mehr als zwei Personen am Sex beteiligt, wird von Gruppensex gesprochen, im speziellen Fall von drei Beteiligten umgangssprachlich auch von einem Flotten Dreier. Sex, an dem nur eine Person beteiligt ist, ist definitionsgemäß ein Oxymoron, es handelt sich in diesem Fall um Masturbation oder Selbstbefriedigung (siehe auch Autosexualität).

Vulgärsprachliche Bezeichnungen
Die meisten Umgangs- und vulgärsprachlichen Bezeichnungen - wie bumsen, ficken, knallen, nageln, pimpern, poppen, oder vögeln - beziehen sich auf den Geschlechtsverkehr im engeren Sinne (s.o.), jedoch haben manche Begriffe wie flachlegen, rumkriegen, klarmachen, ein Rohr verlegen, ihn reinhängen lassen oder in die Kiste steigen ebenfalls eine offenere Definition.
Der Sexualwissenschaftler Ernest Bornemann hat in seiner Studie Sex im Volksmund mehr als 900 Synonyme allein für den Begriff koitieren zusammengetragen.

Sexuelle Praktik
Als sexuelle Praktiken werden alle Handlungen bezeichnet, die subjektiv der Befriedigung des Sexualtriebs dienen.
Darunter fallen nicht nur offensichtlich sexuelle Handlungen, wie die Manipulation der Genitalien, sondern alles, was für die Beteiligten sexuell stimulierend ist. Viele dieser Praktiken können daher auch in nicht-sexuellen Zusammenhängen auftauchen (zum Beispiel der Kuss).

Sexuelle Praktiken beim Menschen
Der Mensch hat eine Vielzahl von sexuellen Praktiken entwickelt. Sie entsprechen der Komplexität der menschlichen Sexualität und sind Ausdruck des Erfindungsgeistes des Menschen. Manche sexuellen Praktiken haben einen eher praktischen Hintergrund, so wurde und wird Analverkehr häufig zur Empfängnisverhütung praktiziert.

Autosexualität, Selbstbefriedigung
Sexuelle Praktiken, die eine einzelne Person ausübt, werden unter den Begriffen Autosexualität oder Selbstbefriedigung (auch Onanie, Ipsation oder Masturbation) zusammengefasst.
Die Masturbation im Wortsinne wird mit der Hand durchgeführt (von manus "Hand"). Selbstbefriedigung im allgemeinen kann auch unter Zuhilfenahme der verschiedensten Gegenstände (siehe auch Sexspielzeug) durchgeführt werden.
Auch die Elektrostimulation kann eine Form der Autosexualität sein.

Sexuelle Praktiken zwischen zwei oder mehr Menschen
Sexuelle Praktiken zwischen zwei (verschieden- oder gleichgeschlechtlichen) Personen umfassen erotische Massagen, die Manipulation der erogenen Zonen (zum Beispiel der Lippen, der Zunge, der Ohrläppchen, des Anus) sowie des gesamten Körpers, Petting (Manipulation der primären und sekundären Geschlechtsorgane), extreme Reize (Schläge, Sadomasochismus), Elektrostimulation sowie die verschiedensten Arten des Geschlechtsverkehrs. Der Begriff Geschlechtsverkehr bezeichnet je nach Gebrauch entweder sexuelle Praktiken, bei denen ein oder mehrere primäre Geschlechtsorgane beteiligt sind, Penetration durch den Penis (vaginal, anal, oral) oder nur den vaginalen Geschlechtsverkehr.

Dazu kommen jene Praktiken, welche nicht per se sexuell sein müssen, aber von den Beteiligten als sexuell stimulierend empfunden werden, wie Rollenspiele, Verkleidungen, eine beabsichtigte Verzögerung sexueller Handlungen oder sexueller Befriedigung, Ortswahl (zum Beispiel Sex im Fahrstuhl), das gemeinsame Ansehen insbesondere eines erotischen Filmes beziehungsweise eines Pornofilm und so weiter. Es dürfte wenige Handlungen geben, welche noch niemals mit einer sexuellen Praktik in Verbindung gebracht wurden.

Analverkehr
Der Begriff Analverkehr bezeichnet Geschlechtsverkehr, bei dem der Penis in den Anus des Partners eingeführt wird. Analverkehr ist sowohl zwischen Mann und Frau als auch zwischen zwei Männern möglich.
Im weiteren Sinn zum Analverkehr kann auch die Liebkosung/Penetration des Anus mit den Fingern ("russisch", siehe unten), mit der Zunge (Rimming/Anilingus), oder mit Sexspielzeugen (zum Beispiel einem Vibrator oder Butt Plug) gezählt werden.

Oralverkehr
Als Oralverkehr wird Geschlechtsverkehr mit dem Mund bezeichnet. Die Kombination Mund-Penis wird Fellatio (auch "blasen" oder englisch "Blow Job") genannt, die Kombination Mund-Klitoris wird als Cunnilingus bezeichnet. Beim Fellatio kann das beim Orgasmus ejakulierte Sperma auch vom Partner im Mund aufgenommen und sogar geschluckt werden. Eine gleichzeitige gegenseitige orale Stimulierung ist sowohl zwischen gleich- als auch verschiedengeschlechtlichen Paaren möglich und wird umgangssprachlich Neunundsechzig genannt.

Vaginalverkehr
Der Vaginalverkehr, bei dem der Penis in die Vagina eingeführt wird, ist der Standard-Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau. Er kann in verschiedenen Stellungen (Missionarsstellung, Doggy Stellung, uvm.) praktiziert werden. Wird kein Empfängnisverhütungsmittel verwendet, kann es beim Vaginalverkehr zur Befruchtung (Zeugung) kommen.

Tribadie
Tribadie bezeichnet das Aneinanderreiben der äußeren Genitalien zweier Frauen zum Zweck gegenseitiger klitoraler Stimulation.

Sex mit anderen Körperteilen
* Busen-Sex ("spanisch", siehe unten)
* Achselhöhlen-Sex ("italienisch", siehe unten)
* Schenkelverkehr ("russisch", siehe unten)
* Pobacken-Sex

Spezialtypen des Geschlechtsverkehrs
* Quickie
* Outdoor-Sex, zum Beispiel Dogging
* Triole, auch "flotter Dreier" genannt (drei Beteiligte)
* Gruppensex, "Gangbang" (mehr als drei Beteiligte)

Sexuelle Praktiken ohne physischen Kontakt
* Verbalerotik ("Dirty Talking")
* Voyeurismus
* Exhibitionismus
* Telefonsex
* Cybersex

Andere sexuelle Praktiken
Die folgenden sexuelle Praktiken werden vorrangig bei bestimmten Paraphilien ausgeübt.
Soweit weitere Personen an den Praktiken beteiligt sind, finden diese normalerweise in gegenseitigem Einvernehmen mit den jeweiligen Partnern statt, sie beruhen auf Freiwilligkeit:
* Fetischismus
o bezogen auf Körperteile (zum Beispiel Füße, Po, Busen, Penis, Haare)
o bezogen auf Körpermerkmale (zum Beispiel Hautfarbe, Mandelaugen)
o bezogen auf Materialien (zum Beispiel Leder, Lack, Latex, Gummi)
o bezogen auf Gegenstände (zum Beispiel Schuhe, Stiefel, Strümpfe, Strumpfhosen, Windeln, Turnhosen)
o Transvestitischer Fetischismus
* Objektsexualität
* BDSM (Bondage, Dominance and Submission, Sadomasochismus)
* in der Variante des Folterspieles die Elektrostimulation
* Erotisches Rollenspiel, z.B. Ageplay
* Klinikerotik (z.B. mit Einläufen, siehe Klysmaphilie)
* Sexuelle Praktiken zur Befriedigung des Besudelungstriebes
o Sperma (Gesichtsbesamung, Bukkake)
o Urin ("Natursekt", "Wassersport" oder "Golden Shower", siehe auch Urophilie)
o Kot ("Kaviar", "Scat", siehe auch Koprophilie)
o Torten etc.

Ohne Einverständnis der Opfer, also unfreiwillig und in vielen Ländern verboten finden statt:
* Grapschen / Chikan

Sexuelle Praktiken und gesellschaftliche Norm
Die Bewertung sexueller Praktiken ist kulturabhängig. So wurde in der westlichen Welt lange Zeit allein der Vaginalverkehr, teilweise nur in bestimmten Stellungen, als "normal" akzeptiert. Die meisten anderen sexuellen Praktiken galten als Perversionen, also Entartungen. Sie wurden tabuisiert und waren durch Gesetz verboten.

Der Begriff der Perversion ist in den letzten Jahren zunehmend durch den neutraleren Begriff der Paraphilie oder der sexuellen Devianz abgelöst worden. Auch wird nicht mehr jede "anormale" sexuelle Praktik als Devianz eingestuft. Eine Devianz liegt demnach nur noch vor, wenn eine bestimmte sexuelle Praktik notwendig zur sexuellen Befriedigung geworden ist (vergleiche Fetisch) oder sie das normale soziale Funktionieren einer Person behindert (siehe auch Zwang).

Inzwischen gelten im größten Teil von Europa gesetzliche Verbote nur noch für sexuelle Praktiken, die nicht auf Freiwilligkeit beruhen. Dagegen gibt es in einigen Staaten der USA Gesetze, welche Oral- und/oder Analverkehr unter Strafe stellen. Dies entspricht durchaus auch der sozialen Bewertung: Während beispielsweise 80% der europäischen Bevölkerung Oralverkehr als "normal" bewerten, bewerten ihn viele US-Bürger als "pervers".

In Deutschland sind derzeit folgende sexuelle Praktiken verboten:
* sexuelle Handlungen mit Kindern (sexueller Missbrauch von Kindern, siehe auch Pädophilie)
* sexuelle Handlungen nur im Falle offensichtlicher Tierquälerei mit Tieren (Zoophilie/Sodomie). Der Geschlechtsverkehr (und andere sexuelle Praktiken) mit Großtieren wie Kühen oder Pferden ist nicht strafbar, genausowenig wie mit Kleintieren wenn diese nicht gequält werden.
* sexuelle Handlungen mit Leichen (siehe auch Nekrophilie)
* Sexuelle Nötigung (zum Beispiel Vergewaltigung)
* Inzest
* Exhibitionismus

Die kulturabhängige Bewertung der sexuellen Praktiken läßt sich auch an der Tatsache erkennen, daß viele sexuelle Praktiken (und andere Bezeichnungen aus dem Bereich der Sexualität) mit Ländernamen belegt sind; oft unabhängig von der faktischen Richtigkeit der Zuordnung.

Sexuelle Praktiken mit Ländernamen
Viele sexuelle Praktiken werden im Volksmund mit Ländernamen belegt. Die Herkunft dieser Benennungen ist oft unbekannt, spiegelt aber wohl meist Vorurteile (zum Beispiel "russisch", "schwedisch") oder sehr traurige Entstehungsgeschichten (zum Beispiel "serbisch") wider. In vielen Fällen herrscht kein Konsens über die Namensgebung.

Beispiele hierfür sind:
* "arabisch" Seltener wird arabisch auch als Analverkehr verstanden.
* "deutsch": normaler Geschlechtsverkehr intravaginal. Häufig wird unter "deutsch" auch die Missionarsstellung verstanden
* "englisch": erzieherische Rollenspiele mit teilweise sadistischen oder masochistischen Zügen ohne die direkte Zufügung von körperlichen Schmerzen. Auch die Einengung von Bewegungen, Bondage, oder die Einschränkung von Hören, Sehen und Tasten. (Früher wurde als "englisch" auch das Flagellieren beziehungsweise Spanking verstanden)
* "französisch": orale Sextechniken wie Fellatio und Cunnilingus. Auch "französische Schamhaare" für eine Teilrasur der Scham, so dass noch ein Streifen Schamhaar über der Vagina oder dem Penis stehen bleibt
* "griechisch": Analverkehr
* "indisch": Sex in (vielen) verschiedenen (komplizierten) Stellungen, wie beim Kamasutra
* "italienisch": Sex mit der Achselhöhle des Geschlechtspartners. Hierbei wird die Achselhöhle des Geschlechtspartner quasi penetriert. Der Geschlechtspartner kann mit dem Arm dabei den Druck auf den Penis variieren.
* "persisch": der Mann taucht seinen Penis vor dem Geschlechtsverkehr in warmes Öl und penetriert dann die Frau.
* "russisch": eine anale Praktik (Ölmassage) ohne Geschlechtsverkehr, selten auch die Befriedigung des Mannes zwischen den Oberschenkeln einer anderen Person (Schenkelverkehr), noch seltener echter Analverkehr
* "schwedisch" oder "florentinisch": eine Technik, die eher von Prostituierten ausgeübt wird. Die Frau umfaßt den Penis so, dass die Eichel von der Vorhaut freigelegt ist und der Mann penetriert die Frau. Die freiliegende Eichel bewirkt, dass der Mann durch die stärkere Reizung (im allgemeinen) schneller zum Orgasmus gelangt. Durch Druck auf den Penis an der Wurzel kann auch die Erektion verstärkt (beziehungsweise erst herbeigeführt) werden und so das Eindringen in die Frau ermöglicht werden. Unter "schwedisch" wird selten auch die gegenseitige Masturbation verstanden.
* "serbisch": eine gespielte (schauspielerische) Vergewaltigung
* "spanisch": auch Intermammal oder Busen-Sex genannt. Hierbei wird der Penis des Mannes zwischen den Brüsten der Frau massiert
* "thailändisch": eine Ganzkörpermassage des Mannes durch/mit den/dem Körper des/der Sexualpartners/Sexualpartnerin.

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Endlich funkelt die neue Keramik in unserem Bad. Einmal hatte ich es bei meiner Freundin gesehen und mit ihrer Zustimmung auch benutzen dürfen. Mein Göttergatte hatte zuerst kein Verständnis dafür. Nun hängen meine Lieblichkeiten zum ersten Mal im randvollen Bidet. Herrlich, die sehnsüchtige Unterpartie in dem warmen Wasser mit dem sündigen Duft zu baden. Anders eben und exotischer als in der Badewanne. Neugierig tasten die Finger durchs Wasser und über alles, was sich in dieser Stellung so strafft und räkelt. Mir schauert. So habe ich meine Muschi noch niemals befühlt. Die prallen Wülste machen sich noch strammer. Oh könnte ich jetzt sehen, wie sich der süße Schlitz von selbst öffnet und die Klit aus ihrer Falte lockt.

Weiß die Pussy, dass es mir jetzt überhaupt nicht um Reinlichkeit geht, dass ich gerade unter der Dusche hervor bin und nur das Bedürfnis habe, meine Neuerwerbung zu testen? Katren hatte mir vorgeschwärmt, wozu unsere Vorderen dieses Extra des Badezimmers schon verführt hatte und was ihr so alles einfiel, wenn sie allein war.

Ich tue meinem Mäuschen den Gefallen und taste mich über die empfindlichsten Zonen. Herrlich, alles ist nass und durch das warme Wasser so sensibel. Ich habe nicht die Muße, wie sonst mit mir allein. Ziemlich hektisch hole ich mir die erste Genugtuung. Die Gedanken waren wohl schon zu lange im voraus bei diesem Moment. Mir ist, als hebt sich der Wasserstand noch eine Idee. Natürlich nur Einbildung. Aber es ist, als gibt der Leib eine kleine Sintflut von sich.

Nur einen Augenblick lasse ich das große Gefühl ausklingen, dann finden die schmeichelnden Finger einen ganz neuen Reiz. Die glatten, kitzligen Backen zittern, als genau zwischen ihnen ein Stups für helle Aufregung sorgt. Nun, da die erste Aufregung weg ist, genieße ich lange das Spiel des Daumens und des Zeigefingers. Sie haben sich weit gespreizt und geben jeder sein bestes.

Ich bin so in Rage, dass ich erst viel zu spät den schweren Atem im Türrahmen bemerke. Gerade jubelt alles in mir. Er muss es mir an den Augen ansehen, sie strahlen mit Sicherheit. Ich könnte mich ohrfeigen. Wieso habe ich die Badezimmertür nicht geschlossen? Ich weiß, dass es mir vor meinem Mann nicht peinlich sein muss, aber wer hat schon nicht gern seine kleinen Geheimnisse?

“Du bist früh!” Das sind die einzigen Worte, die mir einfallen. Wer weiß, wie lange er schon dagestanden hat. Jedenfalls ist alles so eindeutig, dass er mit drei Schritten heran ist und mit einem frechen Griff prüft, ob die Wassertemperatur auch recht ist. Dass er seine Hemdsärmel mit badet, ist ihm egal. Er braucht keine Führung. Mit der gleichen Fingerfertigkeit, wie ich noch eben, nötigt er mir noch einen freudigen Glanz in die Augen. Ich spüre am Vibrieren seiner Hand, wie aufregend auch für ihn die neue Keramik ist. Er brummelt: “Schade, ein wenig umständlich für die Zukunft, die Ouvertüre im Bad und den ersten Akt im Bett!?”

Meine Hände hatte ich bei seiner süßen Behandlung frei. Jetzt wundert er sich, dass ihm die Hosen über die Schenkel rutschen. Ich hebe den Gummizug des Slips über den drängelnden Kobold und verschenke Begrüßungsküsschen, bis EE sich noch dicker und länger macht.

Nach einer kleinen Rangelei hängen die Backen meines Gatten und das stramme Geläut im Intimbad. Ich greife sofort zu und schaukele übermütig an den Murmeln. Das warme Wasser scheint ihnen besonders gut zu bekommen. Sie schicken offensichtlich Signale in die wippende Sonde. Ich bin außer Rand und Band. Es reicht mir nicht mehr, dass ich alles wunderschön bearbeite, was im Wasser hängt. Ich schöpfe mit der Hand den duftenden Schaum in seinen Busch und über die lange Palme. Immer wieder. Auf den Knien habe ich mich vor ihm ausgebreitet und kann nun meinen Naschtrieb nicht mehr unterdrücken. Der Man stöhnt auf, als ich mich das erste Mal festsauge und gleichzeitig im Wasser teste, ob er in dem langen Spalt auch so empfindlich ist wie ich. Beinahe schieße ich ein Eigentor. Als meine Fingerspitze bohrt und die Zunge über das Bändchen schnellt, spüre ich, wie sich ein mächtiges Sommergewitter zusammenzieht. Es fällt mir sehr schwer, von meinem Lolly abzulassen. Aber ich habe es anders im Sinn. Behutsam lasse ich den männlichen Sturm abklingen. Ich weiß, dass er solche Verzögerungen nicht liebt, aber am Ende wird er mir dankbar dafür sein.

Er weiß nicht recht, wie weiter. Ich drücke einfach auf seine Schultern, zeige ihm, dass er in seinem Sitz bleiben soll. Für meine Vorstellung zum Finale will ich noch einmal schönes warmes Wasser und neuen Duft. Er ist von meinen Handgriffen ein wenig pikiert. Er sieht sich der Initiative entrissen. In seiner Irritation greift er gierig zu. Er ist berauscht, wie schnell sein Finger tief in den saftigen Grund rutscht. Der stammt noch von eigener Hand. Ich bin zu keinem Handgriff mehr fähig, stehe mit breiten Beinen vor ihm und erwarte die nächste Husche. Ich erschrecke über meinen eigenen Schrei: “Bitte such den Punkt!”

Er sucht und findet die kleine Erbse, die wir nach einem Hinweis aus der Literatur beide erst vor kurzem entdeckt haben. Der geschickte Mann nimmt mein Schambein zwischen Daumen und Zeigefinger in die Zange.

“Denk an die Nachbarn”, höre ich von ganz weit her. Oh, sehne ich mich bei meiner Rückkehr in die Realität auf mein Bidet. Blöd, mir sind die langen glitzernden Bahnen an meinen Schenkeln ein wenig unangenehm, obwohl sie eigentlich ein Kompliment für uns beide sind. Mein Frühstücks-, Nachmittags-, Abend- und Nachthörnchen steht natürlich noch immer wie eine Eins. Was Wunder, bei so einem rasenden Weib vor den Augen und in den Händen!

Ich schicke mich zum Endspurt an. Mit weiten Beinen klettere ich behutsam in den Schoß meines Mannes. Bedenken habe ich, ob das Bidet uns beide aushält. Es hält, ist deutsche Wertarbeit!

Er freut sich, dass er endlich seine geliebten Bälle vor den Mund bekommt, beklagt sich aber, dass ihm in der Zwangshaltung nichts einfällt. Dafür mir. Ich hole mir den letzten Zentimeter und lasse die trainierten Muskeln des heißen Schlauchs um den unruhigen Geist spielen. Wahnsinn, keinen Stoß tut er und geht schon einem gewaltigen Brodeln entgegen. Mit kräftigem Zucken beantwortet er jede meiner Kontraktionen und belegt mich mit den schönsten und schmutzigsten Ausdrücken. Jetzt halte ich den Zeitpunkt für gekommen. Meine Hand tastet sich noch einmal in seinen sensiblen Spalt. Ich probiere und lasse den ganzen Finger verschwinden. Sein Blick ist erschreckt. Ich rufe:

“Mach mir heute unser Baby, es ist ein guter Tag!”

Das, was in mich hineinschießt, könnte ein ganzes Land besiedeln, denke ich lächelnd und lasse mich von ihm, fest eingekuppelt, auf die Couch tragen.